Bangladesch - Für eine gute Basisgesundheit
Bangladesch - Für eine gute Basisgesundheit
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Bangladesch - Für eine gute Basisgesundheit
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In Partipur werden zwischen 1. Juli 2014 und 31. Dezember 2017 innerhalb der staatlichen Einrichtungen 11 Geburtskliniken aufgebaut, die rund um die Uhr geöffnet haben. Drei Geburtsbegleiterinnen pro Klinik umsorgen die werdenden Mütter fachkundig. Daneben wird lokales Gesundheitspersonal ausgebildet. Fachkräfte für Basisgesundheit sensibilisieren die Bevölkerung in den Dörfern für das Thema Müttergesundheit und stellen sicher, dass alle werdenden Mütter zu Vorsorgeuntersuchungen und Geburt in die Klinik kommen.
Die Gesundheitsfachkräfte initiieren und begleiten ausserdem Frauengruppen, in denen den Teilnehmerinnen Möglichkeiten vermittelt werden, um ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Zudem werden im Rahmen des Programms Frauen mit Geburtsfisteln identifiziert, behandelt, betreut und reintegriert. Dank der verbesserten Gesundheitsdienste verringert sich auch das Risiko für die Entstehung von Geburtsfisteln. Insgesamt sollen rund 19‘000 Menschen direkt von diesem Programm profitieren. Die Kosten für eine Geburtsklinik inklusive Aufklärung und Schulung belaufen sich auf CHF 25‘000.– pro Jahr. Das Programm folgt einem nachhaltigen Ansatz: So sieht das Konzept vor, dass die lokale Bevölkerung nach dem Bau der Geburtskliniken und nach der Ausbildung des Gesundheitspersonals für den Betrieb des Gesundheitssystems verantwortlich ist. Aus diesem Grund wird die Bevölkerung von Anfang an in die Entwicklung des Programmes einbezogen.
Women’s Hope International ist ein Schweizer Hilfswerk, das sich in Äthiopien, Afghanistan und Bangladesch für die Gesundheit von Mädchen und Frauen einsetzt. Die hohe Müttersterblichkeit und geburtsbedingte Verletzungen sollen verhindert werden.
In den nächsten Jahren wird in einer der ärmsten Regionen Bangladeschs ein Basisgesundheits- und Entwicklungsprogramm für eine verbesserte Gesundheit werdender Mütter aufgebaut. Im Nordwesten des Landes werden 11 Geburtskliniken errichtet, Gesundheitspersonal ausgebildet und so das lokale Gesundheitssystem gestärkt. Insbesondere marginalisierte Frauen wollen während Schwangerschaft und Geburt kompetent betreut werden. «Kriens hilft Menschen in Not» unterstützt das Projekt mit CHF 10‘000.–.
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