Laos - Welt ohne Minen

Letzte Änderung
19.06.2025

Laos - Welt ohne Minen

19.06.2025 14:13

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Laos - Welt ohne Minen

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Laos wurde während des Vietnamkriegs mit über zwei Millionen Tonnen Streubomben (die zirka 270 Millionen Submunition, sogenannte „Bombies“ enthielten) bombardiert und gilt seither als das am stärksten mit explosiven Kriegsmunitionsrückständen verseuchte Land der Welt. Schätzungsweise 25 Prozent des Landes sind nach wie vor kontaminiert – mit der Konsequenz, dass zwischen 1964 bis 2014 insgesamt 50’570 Menschen Opfer von Minen und Streumunition geworden sind, davon wurden 29‘522 getötet. Die offizielle Zahl der Opfer geht zwar jährlich leicht zurück (38 Opfer im Jahr 2015), jedoch gibt es eine hohe Dunkelziffer an nicht registrierten Opfern. Kinder sind besonders oft betroffen. So wurden im Jahr 2015 in der Khammouane Provinz vier Jungen im Alter von 9 – 13 Jahren stark verletzt, als sie mit einem „Bombie“ spielten und ein 18 jähriger junger Mann starb, nachdem er eine Bombe zu entschärfen versuchte. Neben der täglichen Gefahr für die laotische Bevölkerung hemmen die nicht-explodierten Sprengkörper auch die sozioökonomische Entwicklung des Landes. Blindgänger hindern die landwirtschaftliche Produktion und blockieren Handelswege. Ausserdem stagnieren infrastrukturelle Massnahmen der öffentlichen Hand (Schulen, Spitäler) ebenso wie Investitionsprojekte im Tourismussektor oder im Bergbau. Peter Meyer war im 2011 selber vor Ort in Laos und tief betroffen von dieser unfassbaren Situation. «Kriens hilft Menschen in Not» unterstützt dieses Projekt mit CHF 10‘000.–.

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