Namibia - Verbesserte Gesundheitsversorgung für ländliche Bevölkerung
Namibia - Verbesserte Gesundheitsversorgung für ländliche Bevölkerung
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Namibia - Verbesserte Gesundheitsversorgung für ländliche Bevölkerung
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Der Norden von Namibia ist ein sehr armes Gebiet. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut. Entwicklungshemmend ist unter anderem der hohe Anteil an HIV-Erkrankungen und damit zusammenhängend Tuberkulose. Auch Malaria, Lepra, Cholera und Tollwut sind noch weit verbreitet. Die grösste Herausforderung für das namibische Gesundheitswesen besteht darin, dass zu wenig Ärzte und Pflegepersonal zur Verfügung stehen.
Das Rundu State Hospital im Norden von Namibia ist mit 405 Betten und 600 Mitarbeitenden das grösste Spital in der Region (Einzugsgebiet 313'000 Einwohnerinnen und Einwohner). Für die Ausbildung des Pflegepersonals mussten die Lernenden bisher in die Hauptstadt Windhoek geschickt werden. Leider kehrten aber viele nach der Ausbildung nicht mehr in den armen Norden zurück. Das Spital versucht nun dem Personalmangel durch die Ausbildung von Pflegefachkräften in einer eigenen Pflegefachschule zu begegnen. Im Februar 2013 hat Frau Sibylle Wyss zusammen mit ihrem Ehemann, Christian Bigler einen 3-jährigen Einsatz im Norden von Namibia begonnen. Während Herr Bigler einen Auftrag für Schulorganisation ausführt, wird Frau Wyss den Aufbau der Pflegefachschule am Rundu State Hospital als Beraterin der 12 Lehrpersonen begleiten. «Kriens hilft Menschen in Not» unterstützt das Projekt von Sibylle Wyss, das dazu beitragen soll, die Qualität der medizinischen Versorgung durch Aus- und Weiterbildung von lokalem Pflegefachpersonal und durch die Einführung erhöhter Pflegestandards nachhaltig zu verbessern.
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