Existenz für Luzerner Bergbaurnfamilie am Napf

Letzte Änderung
19.06.2025

Existenz für Luzerner Bergbaurnfamilie am Napf

19.06.2025 13:47

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Existenz für Luzerner Bergbaurnfamilie am Napf

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Auf 750 m ü.M. liegt der Bauernhof Schattweid. Hans und Conny Lötscher-Koch, beide um die 50 Jahre, besorgen die rund 10 Hektaren grosse landwirtschaftliche Nutzfläche in Hergiswil bei Willisau. Sie haben 12 Milchkühe, 6 Rinder, 2 Kälber, 2 Mutterschafe und 16 Mutterschweine. Das landwirtschaftliche Gelände ist steil und sehr arbeitsintensiv.

Lötschers haben vier Kinder. Adrian hat Automechaniker gelernt und möchte einmal den Landwirtschaftsbetrieb seiner Eltern weiterführen. Auch wenn die Luzerner «Landwirtschafts-Kennzahlen» nur gerade 1.42 Standardarbeitskräfte (SAK) für die Schattweid ausweisen, ist die ganze Familie Lötscher stolz, mit der «Integrierten Produktion» (IP) ihren Anteil zu leisten am Erhalt des wunderschönen Napfgebietes. Aber eben: Investitionsbeiträge, auch Sub-ventionen genannt, werden im Kanton Luzern erst ab 1.5 SAK entrichtet. So müssen die Investitionskosten für die Schattweid eben anderweitig getragen werden. Lötschers 140-jähriger Stall muss dringend saniert werden. Weil dieser mit dem Bauern-wohnhaus zusammengebaut ist, ist eine Brandschutzmauer nötig. Die Kosten dafür sind zurückhaltend budgetiert und betragen rund CHF 180‘000.–. «Kriens hilft Menschen in Not» hat mit einem Beitrag à fonds perdu die Weiterexistenz der Schattweid unterstützt und damit am Erhalt dieser einzigartigen Napflandschaft beigetragen.

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